Fernfahrer von Ex-Frau finanziell geplündert
Unterhalt und Schwarzarbeit



Eingangsschild Amtsgericht Tempelhof / Kreuzberg Abteilungen für Familiensachen  Willy S. (46) war ein rechtschaffener Mann: Als Brummifahrer hatte er wahrlich keinen leichten Job, war häufig die ganze Woche unterwegs. Mit seinem Truck brauste er bis nach Spanien und Griechenland. Aber ihm machte die Arbeit Spaß.
  Dass sein Privatleben darunter litt, merkte er erst spät. Nach 26 Jahren Ehe hatten sich er und seine Frau Caroline (44) einfach auseinander gelebt. Als Willy  auch noch eine andere Frau kennen lernte, war die Luft endgültig aus ihrer Beziehung raus. Die beiden einigten sich darauf, die Scheidung einzureichen. Kinder hatten sie nicht.
  So weit, so gut. Das alles kommt tausendfach vor. Dann ging es jedoch um den Unterhalt - und wie in Tausenden anderen Fällen auch war der Mann in dieser Sache der Gelackmeierte. Da Caroline Hausfrau war, damit über kein eigenes Einkommen verfügte, standen ihr nach dem Gesetz drei Siebtel seines monatlichen Netto-Einkommens zu. Das Gericht hatte den "vorläufigen Trennungsunterhalt" auf 1.500 Mark festgesetzt.



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