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Schizophrene Mutter entführt eigenes Baby Ich trommelte fünf
Mitarbeiter zusammen, denn diese Sache schrie geradezu nach einer
Rund-um-die-Uhr-Observation. Außer mir waren noch Boris, Enver,
Andreas, Wolfgang und Dale dabei. Mit Boris fuhr ich in die
Lichtenrader Straße nach Neukölln. Dort wohnte der
Großvater in einem Mietshaus mit abblätternder Fassade. Wir
beide würden die erste Schicht einlegen, die anderen würden
nachts observieren.Als erstes klapperten wir die Nachbarhäuser ab, klingelten an allen Wohnungstüren und erkundigten uns diskret, ob irgend jemand Erwin A. kannte. Schließlich wussten wir bis dahin noch nicht mal, wie der Mann aussah. Leider schien er mit niemand Kontakt zu haben. Deshalb versuchten wir es schließlich direkt in seinem Haus. Ich klingelte an einer Tür im 3. Stock, direkt über Erwin A.: "Ich habe eine wichtige Nachricht für Herrn A.", log ich der Frau vor, die die Tür öffnete. "Da sind gerade ein paar Leute aus dem Haus gegangen, vielleicht war er einer davon. Beschreiben Sie ihn mir doch mal." Sie tat es. Demnach war Erwin A. ein vierschrötiger Kerl mit tätowierten Unterarmen, Stoppelhaarschnitt und ständig schlecht rasiert. Nicht schlecht, dachte ich, wenn so ein Typ das Haus verlässt, wird er uns auffallen. |
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