Faulkrank zur Schwarzarbeit
Sozialschmarotzer und Leistungsbetrug



Pfusch in Hinterhofwerkstatt - Millardenschäden durch Schwarzarbeit und Leistungsmissbrauch  Sie ist wie ein Buschfeuer, das sich rasend schnell immer weiter ausbreitet, wie eine Krankheit, die blitzschnell einen nach dem anderen ansteckt - Schwarzarbeit ist seit Jahren eins der größten Probleme in Deutschland, vor allem natürlich in der Boomtown Berlin. Betriebe und Finanzämter, Renten- und Sozialkassen werden Jahr für Jahr um Milliarden betrogen.
  Als Privatdetektiv ist es nicht meine Aufgabe, Schwarzarbeiter zu jagen, die offiziell arbeitslos gemeldet sind und sich irgendwie ein paar Euro am Arbeitsamt vorbei dazu verdienen.  Doch seit einigen Jahren greift eine besonders perfide Form des Betrugs immer weiter um sich. Menschen, die in Lohn und Brot stehen, lassen sich krank schreiben und erledigen  in dieser Zeit fröhlich andere Jobs.
  Kein Wunder also, dass viele Chefs ihren Mitarbeitern gegenüber immer misstrauischer werden. Ich weiß nicht mehr, wie oft in letzter Zeit mein Telefon klingelte und am anderen Ende der Leitung der Wunsch geäußert wurde, verdächtige Angestellte zu überprüfen. Einen Fall aber werde ich ganz bestimmt nicht vergessen - den von Andreas B. (36) aus Reinickendorf.
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