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Angestellte bestehlen Erotikmarkt-Kette
Aber auch von den Testkäufen bei Mitarbeitern, mit denen wir
vorher nicht gesprochen hatten, versprachen wir uns einiges -
zu Recht, wie sich schon bald herausstellen sollte.Wir begannen im Geschäft in der Altstadt Spandau, dort, wo Detlef C. arbeitete. Dummerweise hatte er gerade seinen freien Tag. Wir bliesen die Sache in Spandau ab und fuhren statt dessen zur Filiale in Kudamm-Nähe. Während sich Boris und Enver vor den Regalen durch die Welt des erotischen Films wühlten, tänzelte ich auf den Verkäufer zu: "Hör mal, mein Guter. Kann man die Pornos bei euch auch kaufen?", fragte ich scheinheilig. Er sah mich verständnislos an. Ich druckste weiter herum: "Ich meine, na ja, meine Freunde da hinten und ich, wir haben Freunde in Russland und Polen. Und die stehen auf richtig scharfe Sachen und so. Und das in etwas größeren Mengen, verstehste?" Da fiel bei ihm der Groschen: "Kein Problem", meinte er und seine Stimme bekam einen vertraulichen Flüsterton. "Wieviel darf´s denn so sein?" Ich nannte ihm dutzendweise Filmtitel, von der "Schwarzen Nymphomanin" bis zu den "Wilden Rammlern". Dabei senkte ich meine Stimme natürlich auch, während der Verkäufer mit dem Aufschreiben kaum hinterher kam. |
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