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Angestellte bestehlen Erotikmarkt-Kette
Ich besprach die Sache
mit meinen Mitarbeitern Boris und Enver. Eigentlich war es ganz simpel:
Wir würden uns in den Läden als Kunden ausgeben, die
großes Interesse daran hatten, Hardcore-Pornos nicht nur
auszuleihen, sondern zu kaufen um sie dann nach Polen und Russland
weiter zu verscherbeln. Die Testkäufe wollten wir aber nicht nur
in der Altstadt Spandau durchführen, sondern auch in den sechs
anderen Filialen. Sicher ist sicher, dachte ich mir. Denn in all den
Jahren als Schnüffler war mir leider soviel Schlechtigkeit
begegnet, dass ich immer mit dem Schlimmsten rechnete.Ich rief noch mal Geschäftsführer Sven H. an und ließ mir die Namen und Adressen sämtlicher Verkäufer (über 20) geben. Denn bevor wir mit den Testkäufen begannen, wollten wir die Herrschaften erst observieren und privat kennen lernen, um nicht als normale Kunden im Laden auftreten zu müssen. In ihren Stammkneipen quatschten wir einige der Verkäufer an. Irgendwann erzählten sie dann, was sie beruflich so machten. Dann erzählten wir ihnen von unserer Hardcore-Leidenschaft, und ob man da nicht was machen könnte. Unter der Hand, versteht sich. Und prompt sprangen einige an. Wir gaben bei ihnen Bestellungen auf, kamen am nächsten Tag in den Laden und kauften. |
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