Angestellte bestehlen Erotikmarkt-Kette
Inventurdifferenzen und Sexspielzeug



Erotik Shop   Es war schon ein herbes Stück, was sich einige Herren da geleistet hatten: Monatelang betrogen Verkäufer einer Berliner Videotheken-Kette (insgesamt sieben Filialen) ihre Arbeitgeber, indem sie in den Geschäften unter der Hand Pornos verkauften und das Geld in die eigene Tasche steckten. Noch dreister: Auch ein Mitarbeiter der Geschäftsführung machte krumme Sachen - er ließ Videokassetten gleich bei der Lieferung verschwinden und eröffnete damit heimlich eine eigene Videothek... Keine Frage, meine Mitarbeiter und ich hatten in ein gewaltiges Wespennest gestochen.

  Es hatte damit begonnen, dass Sven H (35), der Geschäftsführer der Video-Kette, eines Tages in meinem Büro am Tempelhofer Damm stand.
  "Wir haben den Verdacht, dass einer unserer Mitarbeiter uns betrügt. Vermutlich verkauft er unter dem Ladentisch auf eigene Rechnung Kassetten."
  Nachweisen konnte die Geschäftsführung aber nichts. In den sieben Läden wurde nur selten Inventur gemacht, das Personal wechselte ständig. Ich ließ mir von Sven H.  ein Foto aus der Personalakte des Verdächtigen geben - Detlef C., 35 Jahre alt, Wohnung in Moabit. Er arbeitete in der Filiale in der Altstadt Spandau.
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