Drogenhandel im Pharma-Konzern
Untreue Mitarbeiter unterschlagen Medikamente



Schon wenig später schleppte ich den Papierstoß über den Firmenflur - wobei ich mich wie ein Dieb am Betriebsratsbüro vorbei schlich.
Personalakten auf dem Schreibtisch der Detektei Stefan Dudzus  Jetzt lag der ganze Krempel vor mir auf dem Schreibtisch. In solchen Fällen versuche ich zunächst immer festzustellen, welcher Mitarbeiter in Schwierigkeiten steckt. Denn wer finanziell schwach auf der Brust ist, kommt oft eher auf den Gedanken, krumme Sachen zu machen, als einer ohne Geldprobleme.
 Am nächsten Tag fuhr ich zum zentralen Schuldnerverzeichnis im Amtsgericht Schöneberg. Sollte irgendein Angestellter der Pharma-Firma schon mal einen Offenbarungseid geleistet haben oder aktuelle Pfändungen am Hals haben - dort würde man es herausbekommen.
  Es dauerte zwei weitere Tage, bis das Ergebnis vorlag: Vier Arbeiter  hatten akute Geldprobleme. Ich beschloss, meine Ermittlungen auf sie zu konzentrieren. Zusammen mit meinen Mitarbeitern Boris und Wolfgang observierten wir einen nach dem anderen. Es war das alte Spiel: Wir brauchten wieder mal jede Menge Geduld.
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