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Beatles-Band "Penny Lane" bestohlen Ich überlegte, wie
ich den Fall angehen sollte. Wenn ein großer VW-Bus und eine
riesige Musikanlage verschwinden, müsste der Täter zusehen,
dass er die Beute einzeln verkauft. Ich schlug Jürgen Wehrmann vor,
Zeitungsanzeigen zu schalten. Er stimmte zu. Kurz darauf erschien
in Berlins Gazetten folgender Text:"...Für die Wiederbeschaffung
der wertvollen Anlage wird eine Belohnung von 2.000 Mark ausgesetzt."
Außerdem schaltete ich noch eine weitere Anzeige: "Kaufe
Bandausstattung, biete guten Preis."Mein Telefon klingelte schneller, als ich erwartet hatte: "Ich glaube, ich hätte da was für Sie", schepperte die Stimme eines jungen Mannes aus dem Hörer. "Erstklassige Ware, wurde bisher von einer Profi-Band benutzt." In meinem Kopf dröhnte ein ganzes Glockenkonzert. Noch am selben Tag fuhr ich in die Jupiterstraße nach Neukölln. In einem heruntergekommenen Mietshaus klingelte ich an der Tür von Thomas B. (20). Er wirkte aufrichtig erfreut: "Ah, Sie sind´s", sagte er fröhlich. Dann kam er zur Sache. "Das Ding steht im Keller." Als wir unten waren, sah ich es sofort: Die Anlage gehörte "Penny Lane". Ich hatte sie mir anhand eines Fotos eingeprägt. "4.000 müssten Sie dafür aber schon ausspucken", meinte Thomas B. |
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