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Wiener Millionärstochter vor
Millionenschaden bewahrt Meine Laune war schon besser, als ich nachdenklich auflegte.
Während ich mich anzog, ließ ich mir schnell noch
mal durch den Kopf gehen, was ich bisher wusste: Der Anrufer war Dr.
Alois E. (54), millionenschwerer Textilfabrikant aus Wien. Und er hatte
offenbar ein Riesenproblem mit seiner Tochter Patricia (22), die
ebenfalls gerade in Berlin war.Ich sprang in meinen weißen Audi 80 und düste in die Hardenbergstraße. Gegen 22Uhr klopfte ich an der Tür von Zimmer 220. Ein untersetzter, übergewichtiger Mann öffnete mir. "Trinken’s auch etwas", fragte er und schenkte sich selbst mit zitternden Finger einen Jack Daniels in ein Zahnputzglas. Dann kam er zur Sache. "Um Gottes willen, Herr Dudzus", stieß er hervor. "Verhindern Sie die Hochzeit meiner Tochter. Sie will morgen früh in Ost-Berlin heiraten - einen Ostdeutschen..." Er redete und redete, und meine grauen Zellen speicherten blitzschnell, was die kleine Patricia so für ein Typ war: Hübsch, gelangweilt, immer auf Konfrontation mit ihrem autoritären Papi aus, von Beruf Tochter. |
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