Wiener Millionärstochter vor Millionenschaden bewahrt
Hochzeit in Ost-Berlin verhindert



Hotel Berlin Exelsior  Ich stand noch unter der Dusche, als das Telefon klingelte. Ich schnappte mir ein Handtuch, schlang es mir um die Hüfte und sprintete ins Büro.
 "Dudzus!", bellte ich in die Muschel. Ich war ziemlich genervt. Schließlich hatte ich einen fremdgehenden Ehemann den ganzen Tag lang mit dem Auto kreuz und quer durch die Stadt verfolgt - bis mir irgendein Halunke die Vorfahrt nahm. Logisch, dass mir die Zielperson deshalb durch die Lappen ging. Als ich ins Büro zurückkehrte, hatte mir auch noch ein anderer Kunde frech am Telefon erklärt, dass er nicht im Traum daran denke, mir meine Rechnung auszuzahlen. Es war ein furchtbarer Tag...
 
 "Dudzus", knurrte ich noch mal in den Hörer. Dann endlich tat sich etwas am anderen Ende der Leitung. "Hier ist das Hotel Berlin Excelsior, ich bin der Portier. Einen Moment bitte, ich verbinde mit Zimmer 220."
 Dann machte es auch schon Klick, und Sekunden später hörte ich eine gehetzte Stimme, die mit Wiener Dialekt stammelte: "Ich habe ein großes Problem mit meiner Tochter. Bitte kommen´s schnell, Geld spielt keine Rolle."
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